Inhaltsverzeichnis

Linklisten Formate

Linkcontainer sind verschlüsselte Linklisten. Über solche Container ist es sehr einfach, viele Links gleichzeitig sicher zu verteilen, ohne, dass neugierige Augen sofort die tatsächlichen Links zu sehen kriegen. Es gibt mehrere verschiedene Formate, welche im Anschluss näher erklärt werden.

RSDF

Rapidshare Downloader Format

RSDF wurde von Schneewiesel für das Programm RSD entwicklet. Die Verschlüsselung basiert auf dem AES Algorithmus. Außer URLs können in einer RSDF keine weiteren Informationen abgelegt werden.

WICHTIG: RSDF wurde schon vor längerer Zeit geknackt. Sowohl Algo. als auch Schlüssel sind bekannt und im Internet zu finden.

CCF

Cryptload Container Format

CCF wurde für das Programm Cryptload entwickelt. Es wurde nicht vom Cryptload Team zur Verwendung für andere Downloadmanager freigegeben. Neben den URLs kann eine CCF noch weitere Informationen wie Archivpasswörter oder Kommentare enthalten. Es gibt 5 verschiedene Verschlüsselungsarten und entsprechend 5 verschiedene CCF Varianten. JDownloader kann bis auf die neuste, kaum verbreitete CCF Version, alle Varianten einlesen. (An CCF 5 wird gearbeitet)

WICHTIG: Alle 5 Verschlüsselungen sind geknackt. Die Informationen sind jedoch noch nicht so weit verbreitet wie bei RSDF. Ein ausreichender Schutz ist aber dennoch nicht mehr gegeben.

DLC

Download Link Container

Nachdem RSDF und CCF genackt wurden, wurde der Wunsch nach einem neuen Container laut. Der JDownloader Container sollte die alte Rivalität zwischen RSDF und CCF beenden und ein Container werden, den wir jedem Downloadmanager Team zur Verfügung stellen konnten. Um diese Ziele zu verwirklichen wird ein Client-Server Model zur Verschlüsselung und Entschlüsselung verwendet. Alle Linkinformationen werden dabei beim Benutzer verarbeitet. Der Server kümmert sich lediglich um den Schlüsselaustausch. Es werden keine relevanten Daten zum Container verschickt.

DLC 2

Download Link Container (Version 2)

Warum DLC2?

Durch RAMleser und Sniffer können mit etwas Aufwand selbst die Links aus einer DLC extrahiert werden.

Was wird anders?

Mit DLC2 soll der erste komplett Open-Source Container verwirklicht werden. Links werden dabei nicht versteckt, sondern es wird sichergestellt, dass der Benutzer nur das entschlüsselt, was er dann auch wirklich laden kann. Zum Erstellen einer solchen DLC2 wird es nötig sein, dass man die Daten und die Links hat. Links alleine (wie bisher) werden nicht mehr ausreichen. Erst in der 2. Entwicklungsphase wird das über entsprechende Dienste möglich sein.

Wird der Container wirklich komplett Open-Source?

Es ist geplant, einige Wochen nach der Einführung, sowohl Client als auch Servercode komplett offenzulegen.

Wann ist es soweit?

Die Arbeiten an DLC2 laufen schon seit November 2008. Im ersten Quartal 2009 wird DLC2 wohl fertig sein.